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Marrakesch - Marocco

Besichtigung
Bab Agnaou
Das schönste Stadttor Maroccos befindet sich nahe bei den Saadiergräbern und stammt aus dem 12. Jh. Die Verzierungen sind ganz zauberhaft und umrahmen die Einfahrt ins Kasbahviertel.

Djemaa el Fna
Djemaa el Fna, Marrakesch
Djemaa el Fna
Dieser Platz ist das Highlight Maroccos schlechthin! Der Djemaa el Fna (Platz der Geköpften) steht seit einigen Jahren unter dem Schutz der Unesco als Meisterwerk des mündlichen und immateriellen Erbes der Menschheit.

Das Wort Marrakesch stammt aus dem Arabischen. Die Betonung liegt bei dem Namen auf der letzten Silbe. Die Stadt wird auch sehr gern Perle des Südens genannt. Marrakesch liegt im Südwestens Marokkos und hat geschätzte 1,1 Millionen Einwohner. Gemeinsam mit Meknes, Fes und Rabat zählt diese Stadt, die auch ein beliebtes Reiseziel darstellt, zu den Königsstädten. Die Ursprüngliche Bezeichnung Marrakeschs kommt von den Berbern und hier hatte die Namensgebung vermutlich die Bedeutung „das Land Gottes“. Der Landesname Marokko ging aus einer Ableitung von Marrakesch hervor.

Gegründet wurde Marrakesch im Jahr 1062 von Yusuf ibn Taschfin, der als Führer der Almoraviden, die eine Bergerdynastie darstellen, bekannt wurde. Mit der Eroberung Andalusiens nahm er auch Nordmarokko für sich ein und machte dann Marrakesch zur Hauptstadt seine eroberten Reiches. Der Sohn, nämlich Ali Ben Youssouf erweiterte Marrakesch dann stark und ließ die Stadtmauer errichten, die heute noch eine Sehenswürdigkeit ist. Die Koutoubia-Moschee wurde schließlich unter der Regentschaft der Almohaden errichtet, die 1147 Marrakesch unter ihrem Führer Abd el Moumen eroberten. Auseinandersetzung in bürgerkriegsähnlichen Zustanden um die Macht Marokkos brachten schließlich 1269 den Meriniden Marrakesch ein. Marrakesch gab in diesem Jahr seinen Hauptstadtstatus an Fes ab. Erst 1554 wurde Marrakesch vorübergehend unter den Saaditen wieder marokkanische Hauptstadt. Die Dynastie der Alaouiten, die bis heute die Nachfolger des Herrscherhauses hervorbringen, machten schließlich Fes wieder zum Regierungssitz.

Marrakesch ist eine Stadt voller Sehenswürdigkeiten. Durch ihre bedeutenden Bauwerke, zu denen die Koutoubia-Moschee aus dem Jahr 1162, der Kasbah aus dem 12. Jh. Und der Ben-Jusuf-Medersa aus dem 14. Jh. Gehören, wurde Marrakesch im Jahr 1985 zum UNESCO-Weltkulturerbe erhoben. Der Platz der Geköpften, ein mittelalterlicher Markt- und Henkersplatz, der in der Landessprache Djemaa el Fna heißt, ist heute der Tummelplatz von Geschichtenerzählern, Schneckenköchen und Schlangenbeschwörern. Der Jardin Majorelle ist eine wichtige Sehenswürdigkeit in der Neustadt mit prächtiger Pflanzenwelt in Kombination mit interessanter Architekur Marrakesch ist mit Marseille im Jahr 2004 und mit Sousse im Jahr 1982 Städtepartnerschaften eingegangen. Auch die Teppichknüpfer sind interessant für den Gast anzuschauen, zumal die Stadt heute zu einem großen Teil von der Erstellung dieser Knüpfkunst lebt. Die Färbersouk sollte sich jeder Gast einmal angesehen haben.

Hier wird die in prächtigen Farben eingefärbte Wolle über der Gasse zum Trocknen aufgehängt und ergibt so einen insgesamt malerischen Eindruck von den kleinen Gassen. Einen weiteren Weg lohnt die Besichtigung der Elkasbah-Moschee, die zwischen 1185 und 1190 errichtet wurde und zuletzt im Jahr 1970 erneuert wurde. Weitere Einkommensquellen ergeben sich aus landwirtschaftlichen Erzeugnisse und nicht zuletzt ist der Tourismus eine wichtige Quelle für das Überleben der Bevölkerung. Insgesamt ist die Erkundung der Stadt mit ihren kleinen Gassen, in denen Obst- und Gemüsehändler sowie zahlreiche weitere Händler ihre Ware anpreisen, ein Erlebnis, das den Reiz dieser Stadt einfach ausmacht. Die Stadtmauer aus dem 12. Jahrhundert mit ihrer Länge von 12 km ist eines der eindrucksvollsten und ältesten Bauwerke Marokkos. Elf alte Tore öffnen die Mauer, von denen das schönte das Bab Aguenaou Tor ist. Die Koutoubia-Moschee, die im 12. Jahrhundert gebaut wurde, wird durch ein prächtiges Minarett geschmückt und trägt ihre Bezeichnung damit als eines der Wahrzeichen der Stadt Marrakesch. Bei Stadtführungen gehört diese Moschee zum Standardprogramm, weil man sie einfach gesehen haben muss. Leider darf sie nur von außen bewundert werden, das Betreten ist für Reisende untersagt.

Eine weitere Pflichtstation auf der Besichtigungstour durch Marrakesch ist die Ben Youssef Moschee mit der sogenannten Medrasa Ben Youssef, bei der es sich um eine Gebetsschule handelt. Die 400 Jahre ale Koranschule wurde in ihrem Ursprung bereits im 14. Jahrhundert gegründet. Ab 1570 wurde sie erweitert zur größten islamisch-theologischen Hochschule von Maghreb. 150 Kammern dieser Koranschule beherbergten nicht selten bis zu 900 Stundenten. Ihr Äußeres ist von Stuck- und Schnitzdekor geprägt. Die Moschee mit der Koranschule sind architektonische Glanzstücke der Stadt Marrakesch. Nicht nur Hobby-Gärtner werden von den Mènara-Gärten fasziniert sein. Bereits um 1200 nach Chr. angelegt, wurden diese Gärten im Laufe der Jahre bis heute ständig erweitert. Hier findet man Olivenpflanzungen, die von einer Lehmmauer eingegrenzt werden. Gemeinsam mit dem Menara-Pavillon gehört diese Lehmmauer zu einem der bekanntesten Postkartenmotive Marokkos. Hierhin soll sich Sultan Sidi Modammed zurückgezogen haben, wenn er mit seinen Geliebten ungestört lustwandeln wollte. Einen orientalischen Prachtbau stellt der ehemalige Palast eines Grovisiers dar, der Bahia Palast. Er wurde erst kurz vor 1900 erbaut, zeigt allerdings eine prachtvolle Architektur. 160 Räume sind nur mit Hilfe eines Führers zu durchdringen ohne die Orientierung zu verlieren. Als Schauplatz für einige Szenen zu dem Film Lawrence von Arabien hat dieser Palast Bekanntheit erlangt. Museums- und Kunstbegeisterte sollten unbedingt die Besichtigung des Marrakech-Museum einplanen. Hier finden hochkarätige Kunstausstellungen zu wechselnden Themen statt. Errichten ließ dieses Museum der Industrielle Omar Benjelloun.

Marrakesch, das auch als Stadt der Berber und Nomaden bekannt ist, gilt als eine der schönsten Städte Marokkos. Das Klima in dieser romantischen Stadt voller geschichtlicher Erinnerungen ist mild. Jahresdurchschnittstemperaturen liegen bei etwa 19°C, die 10-Grad-Marke wird fast nie unterschritten. Die Niederschläge liegen bei rund 247 mm pro Jahr, wobei der Hauptteil in den November bis April niedergeht.

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