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Rabat - Marocco

Rabat, die schöne, überschaubare Hauptstadt des Königreiches Marokko befindet sich nur eine Autostunde vom internationalen Flughafen Casablanca entfernt. An die 1,6 Millionen Menschen leben in Marokkos zweitgrößter Stadt nach Casablanca, südwestlich der Flussmündung des Oued Bou Regreg, der an dieser Stelle in den Atlantik mündet.
Hier erwartet den Urlauber buntes, orientalisches Treiben auf landestypischen Bazaren eingehüllt in einen Duft von tausendundeiner Nacht, aber auch das Flair einer modernen, aufstrebenden Großstadt. Repräsentative Neubauten mit modernen Geschäften und verschiedene prunkvolle Moscheen schmücken die gut ausgebauten Straßen der Residenzstadt des marokkanischen Königs.

Mausoleum von Mohammed V
Mausoleum von Mohammed V
Die wichtigste Verkehrsachse, die durch die Neustadt führt, ist die Avenue Mohammed V. Der in der Nähe der Moschee El-Fah liegende Königspalast (Palais Royal) lässt sich für Touristen nur von außen besichtigen. Das prunkvoll verzierte Eingangstor mit seinen markanten Bögen ist typisch für die maurische Dekorationskunst. Der Kern des grün eingedeckten Palastes stammt noch aus dem 18. Jahrhundert, während die äußeren Gebäudeteile im 20. Jahrhundert nachträglich angebaut wurden. Die Dachziegel des Palastes sind grün, weil dies die Farbe des Propheten symbolisiert.

Viele der moderneren Komponenten der Küstenstadt stammen aus der Zeit des französischen Protektorats. Wahrzeichen von Rabat ist der Hassanturm (Tour Hassan) mit seinen davor befindlichen, abgebrochenen Säulenresten. Hierbei handelt es sich um das Minarett einer großen Moschee aus dem 12. Jahrhundert, das hoch zu Pferde passierbar sein sollte. Die Moschee wurde nie vollendet, weil ihr Auftraggeber, der Almohadenherrscher Yakoub el-Mansour vorher das Zeitliche segnete. Wäre diese Moschee je fertig gestellt worden, dann wäre es die zweitgrößte Moschee des Islams geworden. Ganz in der Nähe des Hassanturmes befindet sich das von einem japanischen Architekten errichtete, prunkvolle Mausoleum (Mausolée Mohammed V) aus hellweißem Marmor von Mohammed V. und Hassan II der heutigen marokkanischen Königsfamilie.

Altstadt
Das Altstadtviertel Rabats ist geprägt von kleinen, verwinkelten Gassen, in denen die Farben weiß und blau dominieren. Kleine Galerien und schöne Cafés laden zum Verweilen ein. Hier genießt man Mandelplätzchen und würzigen Pfefferminztee mit Blick auf das geschäftige, orientalische Treiben.

Hotels
Schöne Hotels im Stil maurischer Paläste liegen recht zentral als ideale Ausgangspunkte zu den touristischen Sehenswürdigkeiten der Umgebung. In den Hotels und Restaurants werden lokale Spezialitäten Marokkos und internationale Speisen angeboten. Die Sportmöglichkeiten in der Umgebung Rabats sind vor allem Golfspielen, Baden, Wassersport, Wandern, Reiten und Radfahren. Besonders Golfspieler kommen in Rabat auf ihre Kosten, denn die Landeshauptstadt ist zugleich Heimat des „Red Course“. Die Anlage wird zu den besten Golfanlagen weltweit gezählt.

Klima
Das atlantische Klima Rabats schwankt von feuchtheiß bis feuchtkühl, eine Mischung aus Wüstenklima und milderen, mediterranen Klimaeinflüssen. Von Oktober bis April gibt es pro Monat etwa 6 bis 7 Regentage, die übrige Zeit des Jahres regnet es nicht mehr als ein- bis zweimal wöchentlich. Die kältesten Monate sind von Dezember bis März, hier liegen die Tagestemperaturen zwischen 17 bis 19 Grad Celsius, nachts fallen sie bis auf kühle 8 Grad Celsius ab. Von April bis November wird es zwischen 20 bis 27 Grad Celsius warm, wobei die heißesten Monate in der Zeit von Juli bis September liegen. Die nächtlichen Temperaturen liegen im Schnitt immer um die 10 Grad darunter.

Geschichte
Die Landeshauptstadt, die zum Teil noch von den alten Stadtmauern umgrenzt wird, ist ein bedeutendes kulturelles und wirtschaftlich modernes Zentrum Marokkos von großer Anziehungskraft. Das Bild der Neustadt ist geprägt von schönen Gartenanlagen, modernen Gebäuden, dem Universitäts- und Regierungsviertel. Einige interessante Museen, darunter auch das Museum für marokkanische Kunst zeugen von der Geschichte der Küstenstadt und ihrer Entwicklung. Im Museum der Wissenschaft gibt es sogar ein Dinosaurierskelett. Schon in frühen Jahren ging von der Stadt eine strategische Bedeutung aus, was verschiedene prähistorische Funde belegen. Bedeutend für Rabat ist die Nähe zum Atlantikhafen der benachbarten Stadt Salé. Hierdurch wurde der Seehandel mit den Europäern ermöglicht, der der Stadt den wirtschaftlichen Aufschwung bescherte. Schon die Karthager und Phönizier gingen in der Bucht von Sale vor Anker, aber auch Seeräuber und Piraten hatten hier zeitweise ihren beliebten Anlaufspunkt.

Sehenswürdigeiten
Zu den heutigen Sehenswürdigkeiten Rabats gehört die Medina mit dem typisch arabischem Flair und ihren klaren, andalusischen Einflüssen, die von den im 17. Jahrhundert eingewanderten spanischen Flüchtlingen stammen. Sie ist farblich in blau-weiß-Tönen gehalten. Ein typisch orientalischer Bazar schließt sich an die Medina an, hier findet man neben Haushaltswaren und Kleidung allerlei frisches Obst, Gemüse, Gewürze und Souvenirs.

Ein besonderes Bauwerk nördlich der Medina, aus der Zeit der Almohaden im 12. Jahrhundert ist die malerisch auf einem Felsen über einer Flussmündung gelegene Festungsanlage der Kasbah mit dem Oudaïa-Tor im Altstadtviertel Rabats. Sie diente einst als Wehrburg.
Hier befinden sich ein kleiner Palast, in dem heute ein Museum untergebracht ist, eine Moschee und ein kleines Ausflugscafé im maurischen Stil in einer herrlichen andalusischen Gartenanlage, die schon eher ein kleiner Park ist. Die hübschen andalusischen Gärten sind ein Überbleibsel aus der Zeit der Mauren. Von der felsigen Anhöhe aus hat man auch einen schönen Ausblick auf die Medina von Salé.

Stadttor
Besichtigungswert ist auch das Stadttor, genannt „Tor der Winde“ (Bab el Rouah) mit seinen Türmen. Die Stadtmauer, die aus Lehm errichtet worden ist, umfasst Medina und Neustadt.


Rabat ist auch gleichzeitig das Tor zur merinidischen Totenstadt Chellah, einer Nekropole etwas außerhalb der historischen Stadtmauern. Chellah wurde auf römischen Grundmauern im 14. Jahrhundert errichtet. Dieser Platz mit seinem imposanten Eingangstor zählt zu den berühmtesten Kultstätten Marokkos. Es befinden sich hier, belegen in einer Parkanlage unter anderem die Ruinen einer Grabmoschee der Meriniden mit der Skulptur eines Gnaoua-Tänzers und eine heilige Quelle, die in einem ehemaligen Reinigungsbecken aufgefangen wird. Heute leben darin Aale. Frauen, die sich Kinder wünschen opfern diesen heilig geltenden Aalen Eier, um damit die Fruchtbarkeit zu erlangen. Reste eines punischen Hafens bezeugen die Handelsbeziehungen zu Karthago seit dem 3. Jahrhundert vor Christus. Immer noch werden in Chellah archäologische Ausgrabungen durchgeführt. Im westlichen Ausgrabungsabschnitt liegen die Ruinen eines Marktes, kleinen Läden, eines Triumphbogens und der römischen Sala Colonia. Störche brüten sehr fotogen in der Totenstadt auf Türmen und in Baumkronen.

Auf der anderen Seite des Flusses liegt Rabats Schwesterstadt Salé, die man über eine Brücke erreicht. Man betritt die schöne Altstadt durch ein Tor. Auch hierher lohnt sich ein Besuch, schon wegen der schönen Altstadt und der vielen kunsthandwerklichen Güter. In Salé gibt es ein altes Judenviertel und Töpfer- und Keramikerwerkstätten, sowie ein paar schöne alte Bauwerke aus der Zeit der Meriniden.

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